Yin Yang energetischer Hintergrund

Dieser Beitrag gehört zu den Themenbereichen Feng Shui und Mentale Entwicklung

Yin und Yang sind zwei Energieströmungen, die unser Bewusstsein aufspannen, in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen die Chakren entstehen lassen und vektoriell aufgespalten die Elemente des Feng Shui darstellen.

 

Yin und Yang

Herzlich Willkommen zum Blog Beitrag Yin & Yang.

Zunächst vielen Dank für die vielen Kommentare in unserem YouTube Channel. Wir freuen uns sehr darüber und möchten alle ermutigen, Kommentare zu schreiben.

Sehr gerne stehen wir auch für Fragen zur Verfügung. Bitte einfach eine eMail senden an inspiration(at)vivacitalogie.de. Wir beantworten alle Fragen sehr gerne.

Yin und Yang haben wir als Symbol in vielen Bereichen schon gesehen von alternativen Heilmethoden bis zum Kampfsport. Es ist das Symbol Taiji. Es hat sich erst im Nachhinein so etabliert.

In diesem Beitrag zu Yin und Yang betrachten wir wie gewohnt die Energiebewegungen und energetischen Hintergründe. Es ist eine Beschreibung von Gegensätzlichem und das werden wir in folgenden Ebenen betrachten:

1. Yin und Yang in der Aura
2. Yin und Yang im Feng Shui
3. Yin und Yang in der Partnerschaft

Yin und Yang in der Aura

Eine Aura hat jeder Mensch. Es ist unser Bewusstseinsplan der mit der Zeugung bereits entstanden ist. Dabei spielen Yin und Yang die entscheidende Rolle. Es sind zwei Strömungen, die aufeinander treffen und dabei das Bewusstseinsfeld und das Herzchakra aufspannen. Wären Yin und Yang nicht vorhanden, gäbe es kein Bewusstsein. D.h. wir wären nicht nur tot, sondern wir hätten auch kein Bewusstsein, was danach weitergeht. Wir wären nicht existent.

Die Entstehung der Chakra

Es gibt die Kronenöffnung, wo die blaue Energie Yang von oben eintritt und die Wurzelöffnung, wo die rote Energie Yin von unten eintritt. In der Esoterik werden diese Öffnungen teilweise auch als Chakra bezeichnet. Das sehen wir anders.
Diese Öffnungen sind enorm bedeutend. Wenn sie verschlossen sind, gibt es kolossale Probleme, weil die Energie gar nicht in das eigene Bewusstsein hinein kommt. Ein direktes Wahrnehmungsorgan sind die beiden Öffnungen aber nicht.

Entlang des Rückgrats, entlang der Kundalini, fließen die beiden Strömungen aufeinander. Das Herzchakra wird aufgespannt bei einem Durchmischungsverhältnis von Yin und Yang von 50:50. Hier haben wir das Verhältnis, wo beide Impulse Yin und Yang im Gleichgewicht sind.

Durch unterschiedliche Durchmischungsverhältnisse von Yin und Yang entstehen Wahrnehmungsorgane, die Chakren, mit unterschiedlichen Qualitäten und Aufgaben. So hat das Stirnchakra einen deutlichen Überschuss an Yang. Es ist ein sehr feinstoffliches Wahrnehmungsorgan.
Wir alle haben Chakren, jedoch sind sie unterschiedlich ausgebildet. Es sind Stirnchakra, Nasenchakra, Kehlkopfchakra, Thymuschakra, Herzchakra, Solarplexuschakra, Nabelchakra und Sexuschakra.

Die Entstehung der einzelnen Wahrnehmungsorgane des Unterbewusstseins und das Bewusstseinsfeld an sich, basiert also auf Yin und Yang, zwei Impulskräften.

Beziehungen zwischen den Chakren

Es gibt Beziehungen zwischen den einzelnen Chakren. Auch da spielt der Anteil von Yin und Yang jeweils eine ganz entscheidende Rolle. So stehen Stirn- und Herzchakra in einem besonderen Zusammenhang. Das Stirnchakra ist für die Steuerung des zentralen Nervensystems zuständig und gibt dem Herz damit den Strom-Impuls zu schlagen. D.h. ohne Stirnchakra gäbe es keinen Herzschlag.

Ein weiteres Beispiel für eine gegensätzliche Position sind Nase und Solarplexus. Das Nasenchakra steht für das innere Kind. Für alles das, was uns lebendig hält und für alles das, was uns an einer spielerischen Entwicklung von innen nach außen orientiert und zwar völlig strukturbefreit. Im Gegensatz dazu steht der Solarplexus mit einer rein strukturellen Verarbeitung. Jetzt kann man sich vorstellen, daß irgendwelche Strukturen im Leben, die nicht aus einem selbst heraus kamen, sondern von außen vorgegeben waren, ein starres Korsett darstellen. Das hat dann zur Folge, dass das innere Kind darunter leidet. Die Wechselwirkung und Kommunikation zwischen dem inneren Kind (Nasenchakra) und den Strukturen (Solarplexus Chakra) ist also ein sehr wichtiger Aspekt. Hier liegen z.B. auch viele Ängste. Wenn die auftauchen, haben sie unmittelbar Einfluss auf das innere Kind. Und so korrespondieren immer verschiedene Chakren miteinander. Das spielt eine ganz entscheidende Rolle. Wie gesagt, die Basis davon ist das Yin und das Yang.

Einfluss von Beschränkungen auf Yin und Yang

Ängste

Wir haben bereits in verschiedenen Blogbeiträgen darauf hingewiesen, dass es so etwas wie Ängste als Blockaden innerhalb der Aura gibt. Je nachdem wo die Ängste liegen, haben sie einen höheren Yin oder Yang Anteil. Natürlich sind auch bestimmte Organe und Bewusstseinsebenen davon betroffen, aber es wird jeweils immer nur eine dieser Impulskräfte blockiert. Ist das Yin blockiert, verliere ich die Bodenhaftung. Ist das Yang blockiert, steht mir alles, was mit geistiger Orientierung zu tun hat, nicht mehr zur Verfügung.

Löcher

Dann gibt es noch weitere Beschränkungstypen, wie Löcher. Löcher sind Energie-Abflüsse. Da fließt unglaublich viel Energie hinein. Man kann gar nicht so viel Energie produzieren, wie da abfließt. Das ist beliebig viel. Das kennen wir auch von der Finanzwelt. Wenn ein Energieimpuls an ein Loch kommt, dann wird der komplett vernichtet.
Löcher haben sowohl Einfluss auf Yin also auch auf Yang, weil von beiden Richtungen die Energie vollständig in das Loch hineinströmt. Deswegen gilt es, Löcher alle aufzulösen. Egal was man inhaltlich versucht, die Energie verschwindet darin.

Opferdosen

Wir kennen Opferdosen als ohnmächtiges Gefühl, wenn wir mal irgendwie beeindruckt wurden von außen oder in einem Tal drin hängen und keine Orientierung sehen, wo es lang geht. Man atmet schwer und hat das Gefühl, da irgendwie nicht herauszukommen. „Ich weiss nicht wohin, ich fühl mich isoliert.“ Das sind sogenannte Opferdosen. Auch die kann man auflösen. Das sind Areale, wo Yin und Yang vollständig ausgesperrt werden. Deswegen entsteht auch ein isoliertes Gefühl. Und je nachdem, wie groß diese Opferdose ist, kann man sich vorstellen, wird man auch komplett isoliert von der Energie, die eben nicht mehr in diese Areale des Bewusstseins kommt. Je nachdem, wo diese Opferdose liegt, hat sie unterschiedliche Auswirkungen.

 

Yin und Yang im Feng Shui

Es gibt eine Art Erdenergiefeld. Unabhängig davon, dass das Erdenergiefeld auch eine Art Bewusstsein ist, das wir natürlich nur bedingt erfassen, weil wir ein Bestandteil davon sind, gibt es natürlich ein Erdenergiefeld, was wir alle kennen: das Erd-Magnetfeld.

Wir haben einen festen, inneren Kern und einen flüssigen, äußeren Kern und durch die Rotation entsteht eine Art Dynamo-Effekt. Wir haben ein elektromagnetisches Feld, was teilweise noch beeinflusst wird vom Sonnenenergiefeld und deswegen etwas verkrümmt wird. Betrachten wir dieses Magnetfeld mit einer Mittelung über 10.000 Jahre, dann sieht es aus wie ein Stabmagnet. Das kennen wir noch aus dem Physikunterricht. In Wirklichkeit ist es natürlich ein extrem veränderliches Feld, aber in der Mittellung über 10.000 Jahre haben wir ein statisches Gefüge. Es ist nichts anderes, als eine bestimmt Aura. Und genau so funktioniert das Ganze auch.

Betrachten wir jetzt die Erdoberfläche. Da gibt es überall Energie-Quellpunkte. Wir erkennen das auch an Kraftplätzen wie z.B. den Externsteinen oder Stone Henge. Es gibt bestimmte Orte, wo Energie als Konvektion aus der Erde hinauskommt und an anderer Stelle wieder hineinkommt. Das kennen wir von der Thermik von Segelfliegern oder vom Wetter und Klimazellen.
Jetzt gibt es verschiedene Quellpunkte, die untereinander und miteinander korrespondieren. Wenn man die einzelnen Quellpunkte betrachtet, dann gibt es unterschiedliche Größenordnungen und jedes Mal gibt es eine vektorielle Aufspaltung von Energie. Und das ist dann auch schon die Grundlage vom Feng Shui. Also ich habe einen Yin und Yang Impuls, und an einer Quelle wird der vektoriell aufgespalten und schafft unterschiedliche Energiequalitäten.

Wir greifen jetzt mal zwei Elemente heraus. Das ist jetzt hier 5-Elemente Feng Shui, was sich ja mittlerweile auch schon weiterentwickelt hat, was an dieser Stelle aber keine Rolle spielen soll. Nehmen wir Feuer und Wasser. Diese beiden Elemente korrespondieren miteinander. Sie sind sehr konträr. Wenn diese Beiden im Gleichgewicht sind, dann sind auch Yin und Yang im Gleichgewicht und auf diese Weise entsteht ein pulsierendes Zentrum.

Wenn man sich jetzt vorstellt, man lebe in einem Haus, was eine L-Form hat, dann ist ein bestimmtes Element gar nicht vorhanden. Nehmen wir mal an, das Wasser läge außerhalb des Hauses, weil das Haus eine L-Form hat, dann kann man sich vorstellen, dass Feuer einen großen Überschuss hat innerhalb des eigenen Lebensraumes und Yin und Yang können gar nicht ins Gleichgewicht kommen. Genau so ist das. Und übrigens ist das auch schon der Zusammenhang zwischen Aura und Feng Shui.

Hier sehen wir Metall und Holz. Eben bei den Chakren haben wir kennengelernt, dass das Nasenchakra, das innere Kind, welches hier in grün dem Holz entspricht, ein Gegenpol zum Metall, der Struktur, darstellt. Hier in weiß.

Genau so hängen die einzelnen Elemente im Feng Shui mit den einzelnen Chakren zusammen. Und auch hier sehen wir die Korrespondenz. Wenn eins der beiden eingeschränkt ist oder gar nicht zur Verfügung steht, dominiert das andere und es entsteht kein wirkliches Zentrum dabei. Das ist der Grund, warum Yin und Yang im Feng Shui eine ganz entscheidende Rolle spielen. Da kommen wir auch jetzt noch mal kurz drauf, wenn es am Beispiel der Partnerschaft eruiert wird.

Yin und Yang in der Partnerschaft

Hier erläutern wir am Beispiel vom 6 Elemente Feng Shui. Das ist sehr spannend, weil wir in der Gesellschaft ständig beobachten, daß ständig Rezepte festgeschrieben werden, die aber durchaus modifiziert werden können.

Wir haben einmal das mentale Feuer, das Rückgrat, das ist männlich. Dann haben wir gegenüber das Herz, weiblich, die Erde. Wir haben gerade schon von beiden gesprochen als Stromimpuls vom Hirn auf das Herz bzw. den Herzmuskel. Die hier dargestellte Verteilung ist so, wie sie normalerweise wäre. Dadurch entsteht ein gemeinsames Zentrum.
Es kann sein, daß es so jetzt nicht orientiert ist, und wir führen in Mitteleuropa ja einen Lebensstil, der durchaus abweichend ist. Also wenn die Partner unterschiedliche Energiequalitäten vertreten, z.B. Wasser und Feuer oder Metall und Holz, dann spielt das erst einmal überhaupt keine Rolle. Entscheidend ist, dass die Beiden auf ein Zentrum bezogen sind.
Wenn jetzt beide das selbe Element vertreten, z.B. beide sind mentales Feuer, d.h. sie gehen jagen, spielen beide den Versorger, aber keiner ist zuhause das Herz, dann muss man dafür sorgen, dass das Herz irgendwie ausgeglichen wird. Vielleicht haben wir dann ein Kindermädchen oder eine Haushälterin, die versucht, das Herz zuhause zu ersetzen, damit überhaupt ein stabiles Gefüge im Lebensmittelpunkt, im Hause, entsteht. Und da spielt das Gleichgewicht von Yin und Yang eine entscheidende Rolle.
Welche Menschen die Funktion letztendlich übernehmen ist nicht so entscheidend, sondern entscheidend ist, daß ein Zentrum entsteht.
Wenn man in einer Partnerschaft ist, will man natürlich, dass das Zentrum zwischen den Partnern entsteht und nicht mit irgendjemand anderem. Deswegen ist es wichtig, daß man auf ein gemeinsames Zentrum bezogen ist.

Genauso Metall-Holz. Da haben wir den kindlichen Chaoten und wir haben z.B. einen strukturierten Menschen, der alles plant. Die beiden zanken sich zwar oft über Chaos versus Struktur, aber das gemeinsame Zentrum ist da. Wenn ein Streit entsteht, dann über eine gemeinsame Mitte und das ist super, weil das ein reiner Abstimmungsprozess ist.
Wenn jedoch beide Holz sind oder Holz und mentales Feuer, dann wird der Abstimmungsprozess schwierig. Dann ist nicht direkt ein Zentrum da, aber es gibt natürlich viele Sachen, die man nutzen kann, um ein Zentrum trotzdem entstehen zu lassen. Da sind wir dann bei den Feng Shui Methoden.

Zusammenfassung

Wir haben von Yin und Yang gesprochen als Basis für die Entstehung des Bewusstseins überhaupt und der Entstehung der Wahrnehmungsorgane bzw. Chakren durch unterschiedliche Mischungsverhältnisse und daraus resultierenden Energiequalitäten. Wir haben über die Beziehungen zwischen den Chakren und den Einfluss von Beschränkungen, wie Ängsten, Löchern und Opferdosen gesprochen.
Am Beispiel des Feng Shui haben wir die vektorielle Aufspaltung von Yin und Yang in unterschiedliche, zu den Chakren korrespondierende Energie Qualitäten bzw. Elemente dargestellt.

Immer zwei Strömungen sind konträr, sowohl Yin und Yang als auch die Chakren und die Elemente des Feng Shui. Alle wollen im Gleichgewicht sein und im Rahmen der Weiterentwicklung sich immer wieder neu abstimmen. Das haben wir u.a. am Beispiel der Partnerschaft für unser alltägliches Leben dargelegt.

Wir hoffen, Euch einige interessante Denkanstöße gegeben zu haben.

Noch etwas in eigener Sache:

Wir kooperieren seit Jahren mit verschiedenen Disziplinen und haben verschiedene Methoden weiterentwickelt, weil wir Schwingungsmuster sehen können und Systematiken erarbeiten. Wenn Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns habt, meldet Euch einfach.

Ansonsten schaut Euch gerne die kostenlosen Online Seminare an, die wir auch auf unserer Homepage anbieten.

Auf bald.

Eure Vivacitalogie.

Dieser Beitrag gehört zu den Themenbereichen Feng Shui und Mentale Entwicklung