Wie zwischenmenschliche Kommunikation wirklich abläuft

Wenn Menschen miteinander kommunizieren erfolgt das in der Regel mit Sprache. Die Sprache stellt aber nur den kleinsten Teil der gesamten Kommunikation dar.

Unter non-verbaler Kommunikation wird in der Literatur zunächst alles andere zusammengefasst. Dazu gehören Mimik und Gestik, die Haltung, Gerüche (Schweiß, Parfüm), die Tonlage aber auch Aspekte wie Kleidung, Habitus usw.

Es wird in autonome Körperfunktionen (Schweißausbruch bei Angst), teilbewusste und bewusste nonverbale Kommunikation (Lächeln) unterschieden.

In unserer Betrachtung lassen wir zunächst die bewusste nonverbale Kommunikation außen vor. Hier geht es oft um folgende Punkte: 1. einem gesellschaftlichen Wertesystem zu entsprechen, z.B. über die Kleidung; 2. eine an Zielen und/oder Nutzen orientierte Handlung zu vollziehen (jemanden frech angrinsen) oder 3. andere zu blenden, d.h. über den eigenen inneren Zustand zu täuschen (z.B. ein Lächeln aufsetzen, Anzug als Uniform im Büro...).

Der Fokus unserer Betrachtung liegt auf den Hintergründen und Ursachen der gesamten Kommunikation zwischen Menschen, um diese von innen heraus und frei zu gestalten. Der Versuch, andere zu blenden, führt nur zu noch mehr Verzerrungen im Bewusstsein und zu einem noch hohleren Gefühl der Unsicherheit.

Der Körper als Spiegel innerer Zustände

Wenn wir deprimiert sind, lassen wir die Schultern hängen. Bei Angst bricht Schweiß aus und der Puls geht hoch. Das kennen wir alle. Andere Menschen nehmen dies mit ihren Sinnen wahr und damit kommunizieren wir auch diese inneren Zustände. Die Kommunikation geht aber noch viel weiter.

Die Kommunikation des Gesamtbewusstseins

Mit unseren Chakren nehmen wir nicht nur wahr, sondern wir senden auch Schwingungsmuster aus. Diese Schwingungsmuster entsprechen unserer gesamten Konfiguration. D.h. wenn wir fröhlich sind, schwingen nicht nur die Fröhlichkeit, sondern auch die Frustration und die Angst mit, die sich als energetische Beschränkungen im Unterbewusstsein befinden. D.h. hier haben wir keine körperlichen Signale wie hängende Schultern oder Angstschweiß, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, sondern die Kommunikation verläuft zwischen den eigenen Chakren und den Chakren der anderen.

Das wird deutlich, wenn wir daran denken, wie viel und welche Information wir von einem fremden Menschen schon bei dem ersten Eindruck beim ersten Treffen erfahren. Das sind u.a. Sympathie/Antipathie, ehrlich oder nicht, Blender oder nicht, ein „Gefühl“ zu der Person. In Bruchteilen von Sekunden können wir einschätzen, wen wir vor uns haben – noch bevor er oder sie das erste Wort gesprochen haben.

So nehmen wir z.B. die Stärke und Ausprägung der Bewusstseinsebenen wahr. Bei Männern gibt es ja immer die Hackordnung im Rudel und so wird unterbewusst abgecheckt, wie die Durchsetzungskraft und der Wille bzw. Gestaltungskraft des anderen sind. Sind diese schwach, kann ich einen blöden Spruch bringen, sind sie stark ausgeprägt, halte ich mich eher zurück.

Hier wird deutlich, dass die Idee des positiven Denkens nicht greift. „Heute bin ich gut drauf und werde einen schönen Tag im Büro verbringen“, wäre eine Affirmation am Morgen. Dann treffe ich jemanden, der meine schwache Durchsetzungsstärke bemerkt und Peng, mir noch vor der Begrüßung den ersten blöden Spruch gibt, der meine gute Laune wie einen Luftballon zerplatzen lässt.

Das Gesetz der Resonanz

Das Gesetz der Resonanz bzw. der Anziehung ist durch den Film „The Secret“ sehr bekannt geworden. Dort ist aber nicht das gesamte Geheimnis gelüftet worden. Der entscheidende Punkt ist, dass Ausstrahlungen gleichgeartete Ausstrahlungen anziehen.

Konkret heißt das, dass mein Gesamtbewusstsein Schwingungen aussendet, die alle Aspekte meiner Selbst enthalten. Das kann eine starke Ausprägung meiner Gefühlswelten sein, große Liebe zu Tieren oder Glück sein. Wenn Beschränkungen im Bewusstsein da sind, werden diese aber auch ausgestrahlt.

Nicht nur Menschen haben eine Ausstrahlung, auch Ereignisse. D.h. ein zukünftiges Ereignis ist eine zentrumsbezogene Quelle, die schon heute ihre Vorwellen aussendet.

Das (vollständige) Gesetz der Resonanz besagt also, dass die Ausstrahlung meines Gesamtbewusstseins auf Menschen und Ereignisse trifft, welche zu meiner Ausstrahlung in Resonanz stehen.

Wenn ich vor Kraft strotze, treffe ich daher Menschen, die entweder auch kraftvoll sind oder kraftvoll werden wollen. Das ist angenehm.

Wenn ich ängstlich bin treffe ich Menschen, die ebenfalls ängstlich sind oder Menschen, die mir bewusst machen, dass ich Ängste als Beschränkungen mit mir herum trage. D.h. sie legen dauernd den Finger in die Wunde und regen bestehende Ängste an oder sie verpassen einem die nächste Blockade, so dass sich viele Blockaden zu regelrechten Angst-Strukturen addieren, damit man endlich richtig hinschaut und sie auflöst.

Wenn ich Opferdosen mit mir herumtrage, treffe ich Menschen, die ebenfalls frustriert sind, und ich treffe Menschen, die mir bewusst machen, dass ich Opferdosen bzw. Ohnmachtsgefühle habe. Also die Eröffnung von Jammergruppen oder Menschen, die ihre Macht mir gegenüber ausspielen. Letztere sind dann die Menschen, über die man sich ärgert. Die Stinkstiefel. Die gefühlskalten Arschlöcher.

Wichtig ist hier der Punkt, das Fehlverhalten anderer nicht als eigene Schuld zu betrachten! D.h. wenn ein Stinkstiefel in einer eigenen Opferdose hängt, schwer gereizt ist, nur bis zum Rand der Opferdose denken kann und auf alles und jeden schießt, der ihm vor die Flinte läuft, dann trägt er allein die Verantwortung für sein Fehlverhalten.

Vielmehr geht es darum, dass man aufgrund seiner eigenen Ausstrahlung die Situation bzw. das Ereignis angezogen hat. Ohne die eigene Beschränkung hätte man den Menschen vielleicht nie getroffen oder er/sie hätte sich anders verhalten.

Zurück zu „The Secret“, wo die Hoffnung geweckt wird, durch Veränderung der eigenen Einstellung seine Wünsche anzuziehen und sie damit zu verwirklichen. Deren Aussage ist grundsätzlich richtig, jedoch fehlt die Hälfte, um die Anziehung des Wunsches auch Wirklichkeit werden zu lassen. Wenn z.B. der Wunsch besteht, sein eigenes Leben frei zu gestalten, dann wird das erst dann angezogen, wenn die Ängste aufgelöst sind, die das behindern. Solange Ängste in großer Zahl und Dominanz da sind, werden Menschen und Ereignisse angezogen, die zu den Ängsten in Resonanz stehen.

Lernpunkte

Die Kommunikation zwischen Menschen erfolgt immer mit der Gesamtpersönlichkeit, mit allen Facetten des Tages- und Unterbewusstseins.

Ein Teil der Gesamtpersönlichkeit wird durch den Körper gespiegelt. Es drückt sich in Körperhaltung, Hautwiderstand, Habitus usw. aus.

Über die Chakren senden wir unsere Schwingungen aus. Andere Menschen nehmen über ihre Chakren diese Ausstrahlung wahr. Damit werden auch Aspekte wie Ängste, Opferdosen und Ausprägungen der Bewusstseinsebenen kommuniziert.

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass wir Menschen treffen und Ereignisse erleben, die zu der Ausstrahlung unserer Gesamtpersönlichkeit passen. Solange wir Beschränkungen im Bewusstsein haben, werden wir Situationen erleben, die uns auf diese Beschränkungen hinweisen, damit wir sie auflösen.