Wie frei sind Gedanken wirklich?

Gedanken sind nicht frei. Sie sind eine Folge energetischer Konfigurationen.

Der Rahmen der Gedanken

Normalerweise bewegen wir uns in gewohnten Gedankenmustern. Das „gewohnte“ dabei sind Dogmen, gesellschaftliche Bewertungen, Erlerntes und Erfahrenes. All das ist in unserem Bewusstsein gespeichert.

Man kann im Rahmen der Logik die Perspektive wechseln und einen Sachverhalt aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachten. Das ist eine gute Übung, denn damit kann ich rein auf der Ebene der Gedanken z.B. gesellschaftliche Bewertungen als Gedankenmuster aufbrechen.

Woher kommen die Gedanken

Gedanken sind eine Art logischer Kompass für das alltägliche Leben. Gedanken sind eine Bewusstseinsebene der Aura, die aus der Schnittstelle zwischen energetischen Informationen und der Funktion des zentralen Nervensystems (Hirn) entstehen. In der Folge entstehen Gedanken erst innerhalb des Lebens.

Im Tagesbewusstsein wird also der Gedankenraum aufgespannt durch unsere eigene energetische Konfiguration. D.h. alle Beschränkungen (Ängste, Opferdosen usw.), die im Tagesbewusstsein und im Unterbewusstsein vorhanden sind und damit unser Gesamtbewusstsein einschränken, schränken auch den Raum ein, innerhalb dessen unsere Gedanken entstehen und sich bewegen.

Im Traumbewusstsein gibt es keine Grenzen. Da können wir auch fliegen oder sonst was.

Kreisgedanken

Freie Gedanken sehen aus wie ein Baum mit vielen Verästelungen. D.h. die Richtung der Gedanken ist frei.

Eine Besonderheit im einschränkenden Sinne sind die Kreisgedanken. Wir alle haben sie schon gehabt. Hier reiht sich ein Gedanke an den nächsten, um irgendwann wieder von vorne anzufangen. Es ist so, als hingen die Gedanken an etwas fest, als wären sie an einer Schnur befestigt und im Kreis gedreht.

Der Anker für die Kreisgedanken sind Beschränkungen, insbesondere Ängste und Opferdosen.

Vielleicht haben wir im Job regelmäßige Meetings, an denen der Leistungsfortschritt vorgestellt wird. Beim letzten Meeting hat man den Kopf gewaschen bekommen und nun steht das nächste Meeting an. Die Gedanken drehen sich Tagelang um das Meeting. Was passiert wenn…? Die Gedanken lassen einen nicht los und rauben den Schlaf. Das ist eine klassische Situation, wo eine Angst vorhanden ist und die Gedanken sich um die Angst drehen.

Vielleicht kommt man mit einem Kollegen nicht zurecht und ärgert sich über ihn und sein Verhalten. Auch hier drehen sich die Gedanken, welche Strategie man anwenden könnte, um weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen oder den Kollegen in die Schranken zu weisen. Dies wäre ein klassisches Beispiel für eine Opferdose, die als Anker für Kreisgedanken dient.

Diese Beispiele machen deutlich, dass es Gedanken gibt, die nicht frei sind.

Befreiung der Gedanken

Im Kapitel „Bewusstseinsebenen“ haben wir erläutert, dass es eine Reihe von Ebenen oberhalb der Gedanken gibt. Konkret sind das die Durchsetzung, die Intuition, die Gestaltungskraft, die Lebenssteuerung und die Identität.

In der Ebene der Lebenssteuerung, und vor allem mit dieser Ebene, haben wir die Möglichkeit, mittels gezielter Meditation Beschränkungen wie Ängste und Opferdosen aufzulösen. Mit diesem Schritt löst man den Anker auf, an dem die Gedanken festhängen.

In einem zweiten Schritt kann man auf Ebene der Identität mit einem Zugang zu der Ebene, die Gedanken strukturell aufbaut, die Kreisgedanken mittels gezielter Meditation öffnen und in freie Gedanken transformieren. Sie sehen dann wieder aus wie der Baum mit den Verästelungen und die Inhalte der Gedanken sind wieder frei.

Lernpunkte

Gedanken bewegen sich in gewohnten Mustern. Mittels Perspektivwechsel können auch innerhalb der Bewusstseinsebene der Gedanken Muster aufgebrochen werden.

Unser Bewusstsein spannt einen komplexen Zeit-Raum auf, innerhalb dessen Gedanken strukturell gebildet und verändert werden.

Beschränkungen innerhalb des eigenen Bewusstseins beschränken auch die Gedanken.

Kreisgedanken sind strukturell beschränkende Gedankenreihungen, die automatisch ablaufen. Sie haben einen Anker, der sie festhält. Anker sind energetische Beschränkungen, insbesondere Ängste und Opferdosen.