Arbeitsblatt


Werde Dir klar über Deine Ängste

Das Wichtigste zuerst:

Wir wollen Dir nicht einreden, Du hättest Ängste, wenn Du keine hast.
Das ist uns sehr, sehr wichtig!

Prüfe daher sehr genau, was auf Dich zutrifft und was nicht.

Warum haben wir das Arbeitsblatt erstellt?

Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, welche sich nicht durch Ängste und Sorgen beschränkt fühlten, und dann bei genauerem Hinsehen erkannten, wie viele Bereiche ihres Lebens durch Ängste bestimmt sind und wie unfrei sie dadurch waren. Das hat ihre Augen geöffnet.

Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die sich irgendwie so ein Bisschen über ihr eigentliches Problem bewusst waren, das aber lieber verdrängen wollten. Das hat auch mit Ängsten zu tun. Eigentlich wollten sie ihre Ängste los werden, andererseits hatten sie Angst davor, was dann kommt.

Das ist so, als wären sie in einer Waschmaschine eingesperrt. Sie haben Angst vor dem nächsten Schleudergang. Das ist nachvollziehbar. Sie haben aber auch Angst, die Tür aufzumachen und herauszukriechen, denn innerhalb der Waschtrommel, innerhalb des Käfigs,  fühlt es sich „sicher“ und sogar schon etwas heimelig an. Was sie draußen erwartet ist ungewiss und davor haben sie auch Angst.
Das ist eine nachvollziehbare, aber trotzdem paradoxe Situation. So wie bei einem Häftling, der nach 15 Jahren entlassen werden soll. Endlich raus aus dem Knast, aber Angst vor der Freiheit.

Die Menschen hatten die Situation teilweise selbst nicht erkannt. Andere hatten sie erkannt, waren sich jedoch nicht der Möglichkeit bewusst, dass man Ängste auflösen kann – sowohl die vor den Schleudergang als auch die vor der unbekannten, neuen Freiheit.

Das Arbeitsblatt ist dazu gedacht, Dich bei der Selbstreflektion zu unterstützen.

Mit dem Überblick über Deine eigene Situation kannst Du dann eine Entscheidung treffen, wie Du anschließend weiter machst.

Aufbau des Arbeitsblattes

Zunächst geben wir Dir zwei Beispiele, damit die Übung klar verständlich ist.

Aufgabe 1 dient dazu, Deine Sinne zu schärfen dafür, hinter welchen Gefühlen oder Entscheidungen eine Angst oder Sorge steht.

Aufgabe 2 dient dazu, selbst zu erkennen, was Du mit Logik, d.h. deinem Tages-Bewusstsein, beeinflussen kannst  und was nicht.

Aufgabe 3 dient dazu, Dir über Deine eigenen Ängste klar zu werden.

Aufgabe 4 dient dazu, Dir über die Folgen der Ängste für Dein Leben klar zu werden.

Aufgabe 5 dient dazu, Deine Vorstellung anzuregen, wie Deine Lebensqualität sein könnte.

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