Warum man am Grundriss des Hauses die Probleme seiner Bewohner erkennt

Feng Shui ist eine asiatische Methode zu Steuerung von Energieflüssen in unseren Lebensräumen.

Im Folgenden erläutern wir, was es mit äußeren Energien auf sich hat, was Feng Shui ist und welche Bearbeitungsebenen man hat.

Der Zusammenhang zwischen dem Menschen und seiner Umgebung

Wir haben bereits besprochen, dass das Bewusstsein des Menschen ein energetisches Feld ist. Dieses Feld ist nicht statisch. Es ist größer oder kleiner in Abhängigkeit davon, wie viel Lebenskraft eine Person hat. Durch Druck von außen kann es in bestimmten Bereichen eingedellt und blockiert werden. Der Zufluss von Energie von außen ist enorm wichtig. Dabei gibt es unterschiedliche Energie-Qualitäten, wovon eine die Erdenergie ist.

Das Erdenergiefeld, welches wir aus dem Erdkundeunterricht als eine Art Stabmagnet kennen, ist in Wirklichkeit ein sich ständig veränderndes elektromagnetisches Feld, das ebenso wie die Aura, bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt.

Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass es, in Abhängigkeit von Konvektionen, Senken und Quellen in vielen unterschiedlichen Größenordnungen gibt. Betrachten wir die Wechselwirkung zu unseren Bewusstseinsfeldern, gibt es also kraftsteigernde und kraftreduzierende Orte.

Zu den Prinzipien unseres Erdmagnetfeldes gesellen sich jetzt aber noch wesentliche Einflussfaktoren, die wir Menschen durch unsere Gebäude verursacht haben.

Prinzipiell sind unsere Häuser erst einmal als große Isolationszellen zu betrachten, mit denen wir die Energie des Erdenergiefeldes aussperren. Die Frage ist nun im Einzelnen, ob der Zufluss von Erdenergie überhaupt existiert und wenn ja, ob er frei und stark ist, oder ob wir den Zufluss durch unser Haus, den Zaun und das Grundstück darum blockiert haben.

Der Zusammenhang zwischen uns und unserem Wohnraum ist noch viel weitreichender. Unser Haus oder Wohnung ist holographisches Abbild unserer inneren Zustände. Wir haben uns unsere Unterkunft unterbewusst ausgewählt über den Mechanismus „gefällt mir“. Anhand des Grundriss und der Einrichtung kann man exakt auf innere Zustände der Menschen schließen, die in dem Haus wohnen. Konkret sind das z.B. der Energie-Level, Blockaden und Unterversorgung bestimmter Bereiche des Bewusstseins. Das Haus ist also ein Spiegel des Gesamtbewusstseins inklusive aller Beschränkungen des Einzelnen und der Gruppen, die dort leben.

Will man Beschränkungen im eigenen Bewusstsein bearbeiten und auflösen, kann das entweder über Veränderungen am Haus erfolgen oder im Rahmen gezielter, mentaler Übungen oder parallel. Geht man den Weg über mentale Übungen und löst Beschränkungen auf, kommt man an den Punkt, seine Umgebung verändern zu wollen – wieder über den Mechanismus „gefällt“. Dann stellt man die Möbel um oder dekoriert anders.

Die Entstehung des Feng Shui

Die Energie tritt an verschiedenen Plätzen auf der Erdoberfläche aus und steigt nach oben (Quellen). An anderen Stellen kommt sie wieder runter (Senken). Das kann man sich vorstellen wie eine Wetterzelle mit Hochdruck- und Tiefdruckgebiet. Konvektionen gibt es im Erdmantel genau so wie in der Atmosphäre.

Alle Völker der Erde haben diese Quellen gespürt und sie als Kraftplätze in ihre Riten aufgenommen. Bei uns sind es z.B. die Extern-Steine nahe Paderborn. In England ist es u.a. Stone Henge. Stehen wir an einem Kraftplatz spüren wir den Energiestrom nach oben. Es entsteht ein leichter Innendruck, der Liquorstrom im Gehirn wird angeregt und die Energie steigt. An Senken gibt es eine Dämpfung.

Die Chinesen haben herausgefunden, dass Quellen dort zu finden sind, wo eine bestimmte geographische Gegebenheit ist, d.h. Geländeformen in Abhängigkeit von Himmelsrichtungen (die Elemente), und dass man Quellen auch erzeugen kann, indem man bestimmte Elemente in einer gewissen Art und Weise anordnet. Das war die Geburtsstunde des Feng Shui.

Die Erde hat sehr viele Energie Qualitäten, von denen wir als Menschen nur einige verarbeiten können. Es hängt u.a. mit dem Entwicklungsstand unserer Spezies und des eigenen Bewusstseins zusammen. So entsprechen die Farben, Formen, Funktionen und Materialien des Feng Shui den Chakren des Menschen. Die Lehre hat sich analog von 4 auf 5 Elemente erweitert. Es steht nun eine Weiterentwicklung der traditionellen Lehre an, da – wie im Kapitel „Chakren“ besprochen – der Mensch aktuell 6 Chakren hat und sich weitere 2 herausbilden.

Wir haben auf Basis unserer Ausbildung und im Rahmen unserer eigenen umfangreichen energetischen Arbeit der letzten 10 Jahre Analysen gemacht. Die nachstehenden Erläuterungen sind ein kurzer Abriss der Weiterentwicklung des Feng Shui. Inhaltlich ist es so viel, dass es ein separater Kurs wäre.

Bearbeitungsebenen des Feng Shui

Wichtigste Aspekte im Rahmen eines Feng Shui Konzeptes sind der Zufluss von Energie, die Fließrichtung und die Schaffung eines Zentrums.

Zunächst spielt die geographische Lage des Hauses eine Rolle. Liegt es an einer Quelle, einer Senke oder dazwischen. Krasse energetische Störungen wie z.B. Hochspannungsleitungen in unmittelbarer Nähe sind zu beachten. Die nächste Ebene ist das Grundstück. Kann Energie frei zufließen, welche Richtung nimmt sie und wo steht das Haus auf dem Grundstück?

Das Rückgrat des Hauses sind seine Treppen. Hier spielt die Drehung und damit die Fließrichtung der Energie von oben nach unten eine wichtige Rolle. Am Rückgrat des Menschen fließt die blaue Energie von oben nach unten rechts herum herunter auf einer Spiralbahn. Dreht die Treppe im Haus genauso, unterstützt sie den Energiefluss im Menschen. Dreht die Treppe anders herum, ist das so, als wenn zwei Strömungen gegeneinander laufen. Man muss dann mit der eigenen Energie dagegen halten, was permanent eigene Kraft kostet.

Analog verhält es sich mit den Zimmern im Haus. Fließt die Energie rechts herum unterstützt sie den Menschen. Anders herum schwächt sie ihn.

Ist der freie Fluss blockiert, korrespondiert dies mit Blockaden im Bewusstsein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den freien Fluss zu ermöglichen oder Störungen zu überbrücken. Es müssen meistens keine baulichen Maßnahmen getroffen werden.

Funktionen und Qualitäten

Im Haus hat jedes Zimmer eine Funktion. So ist z.B. die Küche der Raum, wo Essen zubereitet und gegessen wird, im Wohnzimmer wird entspannt, im Kinderzimmer findet Entwicklung statt und so mancher würde sich im Schlafzimmer etwas mehr Feuer wünschen.

Die Farben des Feng Shui entsprechen unterschiedlichen Energie-Qualitäten und wirken auf Menschen so, wie wir sie auch verarbeiten können.

Der Farbenkreis ist bei 6 Chakren wie eine Torte in 6 Stücke unterteilt und nach Norden ausgerichtet. Jede Farbe entspricht einer Energie und einer Qualität und einem Bereich der Himmelsrichtungen. (Bitte aufpassen, da es viele Kreise mit vielen und leider auch falschen Ausführungen gibt!!!)

Legt man den Farbenkreis über den Grundriss des Hauses, erkennt man, ob die Zimmer in ihrer Funktion den Energie-Qualitäten entsprechen oder nicht. Häufig ist dies nicht der Fall. Dann besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Einrichtung und Dekoration einen Ausgleich zu schaffen. Über diesen Ausgleich wird dann der Raum zur Energiequalität passend gemacht. Hierbei hat man viel gestalterische Freiheit und kann mit Materialien, Proportionen, Farben, Texturen usw. arbeiten. Passen Funktionen bzw. deren Ausgleich und Energiequalitäten zusammen, entsteht ein Zentrumsbezug und im Zentrum eine Quelle. Die Energie steigt und das Haus wird zum echten Zuhause mit absolutem Wohlfühl-Charakter. Es wird zur Quelle, in der Bewusstseinsentwicklung stattfindet.

Wahrnehmung

Energieflüsse an Häusern wahrzunehmen ist gar nicht so schwer. Wenn Ihr mal in Düsseldorf sein solltet, geht mal zum Nordende der Königsallee zum Kö-Bogen und dann noch ein paar Schritte über die kleine Brücke in den Hofgarten.

Nach einer kurzen Erholung unter den Bäumen dreht ihr um und geht zurück über die kleine Brücke und geradeaus zwischen den Häusern und der Querverbindung zwischen den Häusern durch. Dann spürt den Druck an Eurem Hirn. Das ist ein schönes Beispiel für Druck von geometrischen Objekten – ohne überhaupt hineingegangen zu sein.

Lernpunkte

Der eigene Wohnraum ist ein Spiegel der inneren Zustände. Blockaden und Beschränkungen im eigenen Bewusstsein finden sich auch im Haus wieder.

Quellpunkte der Erdenergien waren unseren Vorfahren als Kraftplätze gut bekannt. Durch Anordnung von Elementen können Quellen erzeugt werden.

Die Energie fließt im Menschen entlang der Kundalini auf einer Spiralbahn rechts herum runter. Das Rückgrat des Hauses ist das Treppenhaus. Dreht es genauso, unterstützt es die Menschen darin. Der Rechts-Fluss der Energie ist für alle Bereiche relevant.

Die Farben und Elemente des Feng Shui entsprechen den Chakren der Menschen.

Mit Form, Farbe oder Materialien kann ein Zentrumsbezug für alle Zimmer des Hauses erzeugt werden. Darüber entsteht eine Quelle im Zentrum. Das Haus wird zum echten Zuhause.