Wie der Mensch als Körper-Geist-Wesen funktioniert

Das Bewusstsein als Konstruktionsplan des Körpers

Bei unserer Zeugung entsteht aus den Impulsen von Mutter und Vater ein energetisches Feld, mit dem sich unser anreisendes Bewusstsein (höhere geistige Bewusstseinsebenen) verbindet und unsere Aura nach Konfiguration in diesem Leben bildet. Die Aura ist feinstofflich oder energetisch und sie enthält auch den Konstruktionsplan unseres Körpers. Das ist der Beginn unseres Lebens.

Wie in Lektion 1 ausgeführt, bildet sich Materie auf Basis und als Folge energetischer Konfigurationen auf der Ebene der Energie, die dann in die verschiedenen Quantenebenen übertragen wird. Diese energetische Konfiguration ist in unserem Bewusstsein enthalten. Insoweit verschmelzen das Genom von Mutter und Vater nicht zufällig, sondern nach einem Konstruktionsplan und die Entwicklung unseres Körpers verläuft entsprechend.

Versorgt wird die Aura durch die Grundströmungen Yin & Yang sowie qualitative Erweiterungen durch Strömungen der Eltern und Ahnen, der Menschheit, der Erde und der Schöpfungskraft direkt.

Damit ist das Bewusstseinsfeld eine variable Größe, die davon abhängt, ob die versorgenden Strömungen frei und stark in die Aura hineinfließen können. Dabei ist wichtig, dass die Energie nicht nur stark fließt, sondern dass sich die jeweiligen Strömungen im Gleichgewicht befinden, d.h. rot und blau sind 1. beide stark und 2. beide gleich stark. Voraussetzung dafür ist, dass keine Blockaden oder Beschränkungen bestehen.

Neben dem freien Fluss der Energie in unsere Aura hinein, ist auch der freie Fluss der Energie innerhalb unserer Aura von entscheidender Bedeutung.

Die Aura im Spannungsfeld der Umwelt

Unser Bewusstseinsfeld steht im ständigen Austausch mit der Umwelt. Man kann sich das so vorstellen, wie das Magnetfeld um die Erde, dass in ständiger Wechselwirkung mit dem Sonnenenergiefeld steht. Wenn ein heftiger Sonnensturm kommt, wird es schon mal noch kräftiger gedrückt und gequetscht.

Genauso stehen wir im Austausch mit unserer Umwelt, z.B. anderen Menschen. Schon eine Beleidigung kann wie ein Sonnensturm wirken und in unserem Bewusstseinsfeld einen Schaden verursachen. Der Schaden ist dann eine Beschränkung des freien Energieflusses, so dass sich an einer Stelle die Energie staut und an einer anderen Stelle Energie-Mangel entsteht. Manchmal lösen sich diese Beschränkungen von alleine wieder auf, sehr häufig jedoch nicht.

Im Laufe unseres Lebens sammeln wir uns mehr und mehr dieser Beschränkungen ein. Viele kleine aggregieren sich zu großen und irgendwann ist der Energiefluss in einigen Bereichen so gestört, dass man sie als Erkrankung spürt.

Wenn man also eine Erkrankung spürt, dann heißt das, dass auf der energetischen Ebene die Konfiguration nicht mehr so ist, wie ursprünglich im Konstruktionsplan vorgesehen. Die gestörte, neue energetische Konfiguration hat sich über die darüber liegenden materiellen Quanten - Ebenen materialisiert. Umgekehrt führt das Auflösen energetischer Beschränkungen in der Aura dazu, dass die Energie wieder frei fließen kann. Damit ändert sich die energetische Konfiguration auf der energetischen Ebene wieder zurück dahin, wie es im Konstruktionsplan ursprünglich vorgesehen war. Die Änderung zu „ursprünglich“ materialisiert sich über die Ebenen und der Körper wird wieder gesund.
Dies ist der grundsätzliche Zusammenhang.

Uns ist es wichtig, an diesem Punkt anzumerken, dass es weitere Faktoren gibt, welche über Gesundheit oder Krankheit entscheiden. Unser Fokus ist nicht auf die Therapie von Krankheiten gerichtet. Es gibt andere, die sich in diesem Feld tummeln.

Die Materialisation von energetischen Konfigurationen ist auch nicht nur auf den Körper gerichtet. Es gibt viele weitere Ebenen. So ist z.B. Erfolg ebenfalls eine Form der Materialisation. Erfolg ist dabei nicht nur auf den wirtschaftlichen Aspekt gerichtet, sondern beschreibt grundsätzlich das Erreichen von persönlichen Zielen oder Wünschen.

Aspekte wie Selbstzweifel, Sorgen oder das Gefühl von Einsamkeit usw. sind ebenfalls Formen der Materialisation.

Materialisation beschreibt also, dass etwas „Wirklichkeit“ wird. Dass sich energetische Konfigurationen im Alltag und im Leben mit all seinen Facetten einstellen. Die energetische Konfiguration ist damit die Ursache. Das, was wir in unserem Leben erleben ist die Folge.

Die Wirkung von Meditationen

Meditationen können unterschiedliche Ziele verfolgen.

Nach den Zielen richten sich auch die eingesetzten Instrumente. Dazu zählen u.a. die Atmung, Musik oder Klänge sowie die Richtung, in die der Sprecher den Meditierenden führt.

Unsere Aura besteht aus vielen unterschiedlichen energetischen Schwingungen, und ist damit selbst so etwas wie eine Musik. Klänge und Musik wirken daher direkt auf die Aura ein und erzeugen Resonanzen zu gewissen Bereichen. Ggf. können sich auch energetische Verzerrungen lösen.

Im Rahmen unseres Alltagsbewusstseins können Störungen des freien Energieflusses schlecht bearbeitet werden. Daher werden in einigen Meditationen Instrumente eingesetzt wie z.B. herauf- oder herunter zählen, einen Stein ins Wasser werfen und sich vorstellen, wie er immer tiefer sinkt etc. Ziel ist, die Ebene der Gedanken zu verlassen, und ins Traumbewusstsein zu gelangen, oder in die höheren Bewusstseinsebenen, um dort auf die energetische Konfiguration einzuwirken.

Meditationen wirken also auf bestimmten energetischen Ebenen und ändern dort die Konfiguration. Über weitere Ebenen darüber erfolgt dann die Materialisation in unserem Leben.

Die Wirkungsstärke einer Meditation hängt wesentlich davon ab, ob derjenige, der sie aufnimmt, auch weiß, was er tut und wie zielgerichtet die Meditation ist. Geht es nur um Entspannung, reichen meist ruhiger Atemrhythmus und ruhige Musik aus. Will man mehr erreichen, ist es wichtig, die Aura mit all ihren Ebenen und Bereichen sowie die verschiedensten Arten von Störungen zu kennen. Dazu ist elementar, dass man weiß, wie Störungen sich auflösen. (Mehr dazu in den folgenden Lektionen.)

Energie-Level

Der Energie-Level beschreibt die Stärke und Menge an Energie, die in uns fließt.

Ist die Aura frei von Beschränkungen, fließt die Energie frei und stark, auch unsere Ausstrahlung ist groß und stark.

Je mehr Beschränkungen in der Aura sind (mehr dazu in Kapitel 5,6 und 7), desto langsamer und schwächer fließt die Energie, desto geringer ist die Ausstrahlung.

Wir haben die Aura weiter oben mit dem Magnetfeld der Erde verglichen. Ist das Magnetfeld groß und stark, so wird es durch einen kleinen Druck von außen wenig oder gar nicht eingedrückt. Ist es hingegen klein und schwach, so kann bereits ein kleiner Druck neue Beschränkungen erzeugen.

Das ist der Grund, warum die gleiche Situation vom einen als Bedrohung empfunden wird und einen anderen kalt lässt. Das ist der Grund, warum der eine Entscheidungen trifft, bei denen er sich von Ängsten oder Erwartungen anderer Menschen leiten lässt, während der andere Entscheidungen trifft, die seinem eigenen Willen und seinen Herzenswünschen entsprechen.

Ist die eigene Lebenskraft unter 40%, so dreht sich die Spirale nach unten. D.h. die Energie fließt so schwach, dass im alltäglichen Leben dauernd neue Beschränkungen hinzu kommen und die Kraft weiter fällt. Typische Empfindungen sind Einsamkeit, Frustration, Sorgen, das Gefühl, fremdbestimmt zu sein, oder das Gefühl, das Leben und der Alltag sei eine Last.

Der Bereich von 40-60% ist durch Entscheidungssituationen gekennzeichnet, wo man sich für oder gegen mehr Kraft entscheiden kann. Oberhalb von 60% dreht sich die Spirale von alleine nach oben. D.h. man trifft Entscheidungen für mehr Lebenskraft und die Energie steigt weiter an. Das Leben fühlt sich immer leichter und schöner an.

Insoweit ist die Lebenskraft der zentrale Dreh- und Angelpunkt in unserem Leben.

Lernpunkte

Das Gesamtbewusstsein, die Aura, enthält den Konstruktionsplan des Körpers.

Das Bewusstseinsfeld ist eine variable Größe. Fließen Energien frei, ist der Körper in der Regel gesund. Das Leben fühlt sich leicht an.

Äußere Einflüsse können den freien Energiefluss in der Aura stören und als beschränkende, energetische Struktur in der Aura verbleiben.

Energetische Konfigurationen materialisieren sich in unserem Leben. D.h. sie werden „Wirklichkeit“. Entstandene Störungen und Beschränkungen in der Aura werden damit auch zu einer Lebenswirklichkeit in Form von Sorgen, Einsamkeit, Selbstzweifeln, Armut etc.

Meditationen wirken auf der Ebene energetischer Konfigurationen. Je nach Zielrichtung und Kompetenz des Sprechers können sie sehr wirkungsvoll Beschränkungen auflösen.

Die Menge an Lebensenergie, die in uns fließt, korreliert direkt mit der Menge an Beschränkungen in der Aura. Fließt die Energie schwach, sind wir leicht verletzlich, fließt sie stark, prallt vieles an uns ab.