Chakren, die Wahrnehmungsorgange des Bewusstseins

Chakren im Wandel der Zeit

In der Literatur sind Chakren in verschiedenster Form beschrieben. Es gibt unterschiedliche Lehren, die großenteils auf alten Schriften beruhen und teilweise weiterentwickelt wurden, so wie auch der Mensch und sein Bewusstsein sich weiterentwickelt haben.

Das spannende an der aktuellen Zeit ist, dass sich gerade sehr viel im Wandel befindet. Die Fähigkeit, sehr feine Energieströmungen wahrzunehmen ist daher Essentiell, um die Veränderung zu bemerken und bestehende Lehren auf den Prüfstand zu stellen.

So sind gerade die Chakren kein statischer Zustand, und wir haben nicht 6 oder 8 Chakren, so wie wir exakt 2 Beine haben.

So sind in der Zeit von den frühen Neunzigern bis heute im Rahmen von mehreren energetischen Übergängen im Erdenergiefeld riesige energetischen Potenziale für uns Menschen entstanden, die zu einer Weiterentwicklung der Wahrnehmungsorgane (Chakren) geführt haben. Die mentale Entwicklung der letzten 20 Jahre war schneller, als die der 2000 Jahre davor. Kinder kommen in diesen Entwicklungsstufen mit mehr Chakren auf die Welt und werden, weil sie anders sind, häufig mit ADS, ADHS beschrieben oder als "Indigokinder" auf einen Thron gesetzt. Es haben sich aber alle Kinder weiterentwickelt. Wir Oldtimer-Modelle können uns parallel dazu entwickeln. Funktionen einzelner Chakren ändern ihre geistige und physiologische Funktion, was charakteristische Übergänge der Körperfunktionen und Rückkopplungen des alltäglichen Lebens mit sich bringt.

Was wir nachstehend darstellen, ist das, was wir im Rahmen unserer eigenen energetischen Untersuchungen ermittelt haben. D.h. es ist aktuelles Wissen über den aktuellen Stand der der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins.

Aktuell haben die meisten Menschen 6 Chakren und befinden sich im Übergang zur Entwicklung des 7. & 8. Chakras. Das sind das Thymus-Chakra für die innere Stimme und das Sexus-Chakra für die Sexualität.

Die Entwicklung von mehr Chakren heißt, dass einzelne Bereiche sich differenzierter herausbilden. So ist z.B. unter 6 Chakren das Nabel-Chakra sowohl für die Ich-Du-Gefühle als auch für die Sexualität zuständig. Unter 8 Chakren gibt es für die Sexualität ein zusätzliches Sexus-Chakra.

Die Entstehung der Chakren

Wir haben bereits gelernt, dass unser Bewusstsein entsteht, indem zwei gerichtete Strömungen, Yin & Yang, aufeinandertreffen. Yin (rot) strömt durch die Wurzel von unten ein, Yang (blau) von oben durch die Krone. Die Wurzel und die Krone sind die Einlassöffnungen für die Energieströme. Damit ist es sehr wichtig, dass sie frei sind und die Energie ungehindert einfließen kann. Entgegen der Literatur sind es aber keine Chakren bzw. Wahrnehmungsorgane.

Wir haben auch besprochen, dass die Energie sich in unterschiedliche Qualitäten aufteilt, so wie sich das Sonnenlicht in Spektralfarben (Regenbogenfarben) aufspaltet.

Innerhalb unseres Bewusstseins strömen Yin und Yang entlang der Kundalini und bilden unterschiedliche Durchmischungsverhältnisse. Diese unterschiedlichen Durchmischungen erzeugen in unserem Bewusstsein zusätzlich unterschiedliche Energie-Qualitäten, die für bestimmte Funktionen zuständig sind. In unserer Mitte, an unserem Herzen, am sogenannten Herzchakra ist das Mischungsverhältnis 50:50.

Wie sieht ein Chakra aus und welche Funktionen hat es?

Ein Chakra ist ein energetischer Quellpunkt, von dem aus sich die Energie konzentrisch ausbreitet. Die Chakren-Öffnungen nach vorne und hinten lassen die Energie fächerförmig ausstrahlen, was an die Form eines Trichters erinnert. Die Chakren setzen jeweils an der Kundalini an, also dem Hauptenergiekanal am Rückgrat und werden von hier mit Energie versorgt.

Chakren sind Sender und Empfänger von Ausstrahlungen. D.h. wir strahlen über unsere Chakren aus, wer und wie wir sind und nehmen gleichzeitig unsere Umwelt (die Ausstrahlung anderer Menschen) über sie wahr.

Chakren haben darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Funktionen, die man in beliebiger Tiefe beschreiben könnte. Das würde an dieser Stelle jedoch zu weit führen und zu viel Detailtiefe auf Kosten des Überblicks geben. Dazu befinden wir uns ja gerade in einem Übergang, wo die Aufgaben der Chakren sich ändern und zusätzliche Chakren hinzu kommen. D.h. es wäre eine Momentaufnahme für die Situation unter, 6, 8, 11, … Chakren zuzüglich der Betrachtung der einzelnen Zwischenschritte.

Da bei dieser Chakren-Entwicklung die wesentlichen Baustellen in den Übergängen von 6 auf 8 Chakren bearbeitet werden, stellen wir die einzelnen Funktionen der Chakren exemplarisch unter der 6 Chakren-Konfiguration vor. Die Chakren unterscheiden sich in ihren mentalen Funktionen, körperlichen Funktionen und in der Energiequalität, durch die sie aufgespannt werden. Bei der gegenseitigen Durchdringung von Yin (rot) und Yang (blau) entlang der Kundalini entstehen an der Chakren unterschiedliche Durchmischungsverhältnisse.

Die Chakren im Einzelnen

Wir betrachten die Situation unter 6 Chakren:

Das oberste Chakra ist das Stirnchakra. Hier haben wir ein Mischungsverhältnis 90 blau, 10 rot. D.h. der feinstoffliche Yang Teil überwiegt. Das Stirnchakra hängt mit der Orientierung zusammen, mit der Spiritualität und der Sinnfindung. Ein Mensch, der Einschränkungen in diesem Wahrnehmungsorgan mit sich herum trägt, findet beispielsweise häufig den Weg nicht (also verfährt sich). Diese Orientierungs-Schwierigkeiten pausen aber auch durch weitere Lebensbereiche, wie Findung des Lebensweges.

Darüber hinaus steuert das Stirnchakra den Energiefluss im zentralen Nervensystem entlang des Rückens. Hier liegt die Verbindung zwischen dem physischen Zustand des Rückens und der mentalen Verfassung, was Orientierung und Sinnfindung angehen.

Das nächste Chakra ist das Nasenchakra. Da haben wir ein Mischungsverhältnis von 80% blau und 20% rot.

Das Nasenchakra hängt zusammen mit der Intuition sowie mit dem inneren Kind, d.h. der Kreativität und dem Wunsch, etwas aus einem geistigen Zustand heraus zu entwickeln.

Dieses Chakra steuert die innere Entwicklung physischer und mentaler Natur und ist einerseits maßgeblich an der körperlichen Entwicklung eines Kindes zum Erwachsenen beteiligt und setzt mental die eigene Orientierung aus dem Stirnchakra in die Tat um.

Das nächste Chakra darunter ist das Kehlkopfchakra. Das steht im Zusammenhang mit der Kommunikation. Das Mischungsverhältnis ist ungefähr 70:30. Jegliche Kommunikation hängt mit dem Kehlkopfchakra zusammen. Das ist sowohl die sprachliche Kommunikation als auch die gesamte nonverbale Kommunikation mit allen Resonanzen, die im Alltag erzeugt werden. Ist ein Mensch unsicher bei Vorträgen oder Gesprächen, steht das in der Regel im Zusammenhang mit diesem Chakra.

Dann geht es weiter zum Herzen. Es ist nicht nur Pumpe, sondern ist der zentrale Energieverteiler. Von da aus werden alle Subsysteme, wie Organe und Organverbände, weiter versorgt. Damit steht das Herz für die zentrale Energieversorgung, aber auch für die Mitte des eigenen Lebens.

Die Dinge, die mich am Herzen berühren, die mir selbst entsprechen, nehme ich über das Herzchakra wahr. Ist das Gefühl am eigenen Herzen die Triebfeder für meine Handlung, führe ich ein selbstbestimmtes Leben, das sich auch noch gut anfühlt.

Dann geht es weiter mit dem Solarplexus-Chakra. Da kommen wir langsam an die Verarbeitungsprozesse. Am Solarplexus-Chakra haben wir ein Mischungsverhältnis von ungefähr 40% blau und 60% rot. Hier fängt die rote Energie Yin an zu dominieren. Das Solarplexus-Chakra steht für die Verdauungsprozesse. Es ist nicht nur hilfreich bei der klassischen Verdauung von Nahrung, sondern auch bei der Verarbeitung von Erlebnissen des Lebens und der Umsetzung von Gefühlen in das Leben. Dass die Gefühle im Zusammenhang mit der Verdauung stehen, haben wir ja bereits gelernt.

Dann geht es weiter zum Nabelchakra. Beim Nabelchakra ist der rote Teil weiter dominant, nämlich schon in einem Verhältnis von 20% blau und 80% rot. Und auch das Nabelchakra hängt mit Gefühlen zusammen, aber auf einer anderen Subebene der Gefühle. Es gibt verschiedene Ebenen der Gefühle. So, hier sind es im Bereich des Nabel-Chakras eher sensorische Funktionen, zwischenmenschliche Gefühle, bis hin zur Sexualität und Erotik. Das ist das Wahrnehmungsorgan, was mit diesen Gefühlsanteilen korrespondiert.

Die Weiterentwicklung von 6 auf 8 Chakren

Der Grund für die Entwicklung der Chakren und darüber der Entwicklung unserer Spezies ist sehr komplex. Vereinfacht kann man sagen, dass neue Energiequalitäten in das Erdenergiefeld integriert wurden.

Da wir als Menschen einen Teil der Energiepotenziale aus dem Erdenergiefeld nutzen (wie wir bereits gelernt haben) stehen auch für uns Menschen andere Energiequalitäten zur Verfügung, die diese Entwicklung ermöglichen.

Das aktive Auflösen von energetischen Beschränkungen in der Aura kennzeichnet den Übergangsprozess. Erst wenn die Aura frei strahlt, werden die neuen Energiequalitäten vollständig integriert und das 7. & 8. Chakra bilden sich vollständig aus.

Lernpunkte

Die Spezies Mensch entwickelt sich gerade rasant weiter. Das ist an der Weiterentwicklung der Chakren gut abzulesen. Die Anzahl der Wahrnehmungsorgane (Chakren) nimmt bei jedem Menschen derzeit zu. Insoweit helfen historische Betrachtungen nur bedingt weiter.

Unterschiedliche Durchmischungsverhältnisse von Yin und Yang entlang der Kundalini erzeugen unterschiedliche Energie-Qualitäten, die die Grundlage für unterschiedliche Chakren-Funktionen darstellen.

Auf Grundlage der Chakren wird von jedem Menschen eine individuelle Ausstrahlung ausgesendet.

Und auf Grundlage der Chakren nimmt jeder Mensch seine Umgebung wahr.